Zeitgenössisch kolorierte und künstlerische Stadtansichten
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die Altstädtische Kirche.
Königsberg auf farbigen Fotos
Digital kolorierte Fotografien*



Bedeutende Gebäude der Stadt







Die Oper














* Wie nahe sind unsere digital kolorierten Bilder an der damaligen Realität?
Ein Hinweis sei vorangestellt: Die amtliche Schreibweise der Stadt war bis 1936 „Königsberg i.Pr.“, danach „Königsberg (Pr.)“. Ob alle Titel auf den Postkartenmotiven original sind oder später ergänzt wurden, weil sich der Text auf der Rückseite befand, lässt sich nicht feststellen. Letztendlich handelt es sich hierbei auch nur um eine private Sammlung und kein wissenschaftliches Archiv.m
Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Veröffentlichen wir lediglich eine kleine Auswahl der damals üblichen Schwarz-Weiß-Fotos aus unserer Sammlung, oder tun wir das, was damals fotografisch noch nicht (massentauglich) möglich war und bringen Farbe ins Spiel?
Farbige Bilder waren damals „handkolorierte“ Fotos oder aber Lithografien, Zeichnungen und Gemälde. Ein paar davon sahen/sehen Sie im ersten Teil unserer kleinen Bildergalerie.
Nur wenige unserer alten Fotos waren überhaupt für eine akzeptable digitale Kolorierung geeignet, denn nur wirklich scharfe, kontrastreiche Bilder ergeben gute Farbbilder. Ein Amateur wie ich, mit Erfahrungen in klassischer Bildbearbeitung à la Photoshop, hätte das aber nicht ohne KI machen können. Es ist bemerkenswert, was diese binnen 30 Sekunden aus einem SW-Foto zaubern kann, wenn es sich um „einfache“ Motive handelt, einzelne Gebäude zum Beispiel. Bei komplexeren Bildern, bei uns dem Kaiser-Wilhelm-Platz mit Schloß im Hintergrund, ist es komplizierter.
Ich habe mich bemüht, jedes Foto anhand verfügbarer Vorlagen im Internet farblich so realistisch wie möglich zu gestalten. Diese Vorlagen sind aber ausschliesslich ebenfalls nur subjektive Darstellungen, wie oben schon beschrieben. Sie liefern leider keine eindeutigen Hinweise. Königsberg wurde 1944 nahezu vollständig zerstört, nur wenige Gebäude der Vorkriegszeit stehen noch, wie z.B. der Hauptbahnhof und wertvolle Quellen, wie Gemälde angesehener Maler oder frühe Farbfotos stehen mir nicht zur Verfügung. In solchen Fällen sagt man üblicherweise: Geschaffen „nach bestem Wissen und Gewissen“.
Sollten Sie, lieber Leser, zu den Auserwählten gehören, die fundierteres Wissen darüber haben, lassen Sie mich bitte daran teilhaben, auch wenn dies nur eine kleine, bescheidene, private Bildergalerie ist.
Mit herzlichen Grüßen,
Harro Pischel